Die einwohnerstärkste Stadt in ganz Potsdam-Mittelmark ist die Stadt Teltow. Sie grenzt wie die Gemeinde Kleinmachnow direkt an Berlin und war über Jahre, die am schnellsten wachsende Mittelstadt in ganz Deutschland. Die 750-jährige Geschichte der Stadt ist geprägt durch verschiedenste Epochen und große Infrastrukturprojekte. Angefangen mit der ersten urkundlichen Erwähnung 1265, über den Bau des Teltowkanals am Anfang des 20. Jahrhundert bis zur Eingliederung des Ortsteiles Ruhlsdorf und die Anbindung an die S-Bahn seit Mitte der 90er Jahre des letzten Jahrhunderts. Das nächste große Infrastrukturprojekt der Stadt ist der Bau einer Marina. Diese wird in den kommenden Jahren die touristische Qualität des Ortes stärken und die angrenzende, über Jahre sanierte Altstadt, beleben. Neben den großen Baumaßnahmen ist das städtische und zum Teil dörfliche Leben geprägt von Festen von und für die Menschen in der Region. So gehören das Kirschblütenfest, das Rübchenfest, das Stadtfest, das Oktoberfest oder der Tag der offenen Höfe seit Jahren zum Veranstaltungskalender und sind inzwischen überregional bekannt. Neben der Veranstaltungs- und Feierkultur ist die Vereinskultur der Stadt prägend für ihr Gesamtbild. Die Karnevalsvereine, der TFV, der Schützenverein, Teltow ohne Grenzen, der SV Ruhlsdorf und auch der RSV Eintracht, mit über 1.000 Teltower Mitgliedern, sind nur einige der vielen Vereine, welche das städtische Leben gestalten. Sie erbringen eine maßgebliche Integrationsleistung, in einer Stadt, welche sich in den letzten 20 Jahren fast verdoppelt hat.