Teltow. Mit seiner Pressemitteilung vom 28. Januar 2022 gibt der Verkehrsverbund Berlin-Brandenburg (VBB) bekannt, dass eine Einigung im Streit um das VBB-Semesterticket gefunden wurde. Ursprünglich plante der VBB-Aufsichtsrat eine stufenweise Anpassung der Semesterticketpreise bis zum Wintersemester 2023/24. Dies stieß bei den Studierenden jedoch auf Unmut, da das Semesterticket in Folge der Corona-Pandemie seltener genutzt wurde. Daraufhin glichen die Länder Berlin und Brandenburg die ersten Stufen der Anpassung für das Wintersemester 2021/22 aus. Um zukünftig eine geeignete Lösung für den VBB und die Studierenden zu finden, haben sich die Verkehrsunternehmen, Studierende und die Politik zusammengesetzt.

Sebastian Rüter, direkt gewählter Abgeordneter für Teltow, Kleinmachnow, Stahnsdorf und Nuthetal und Sprecher für öffentliche Mobilität der SPD-Landtagsfraktion, dazu: „Nach mittlerweile 20 Jahren ist das Semesterticket eine Institution – auch in Brandenburg. Mehr als 40.000 Studierende nutzen das Ticket in Brandenburg aktuell. Ich freue mich, dass die Verhandlungspartner einen Kompromiss erzielen konnten. Das Semesterticket bleibt erhalten und ermöglicht den Studierenden weiterhin, zu vergünstigten Preisen mobil zu sein.“

Resultat der Verhandlungen ist ein neuer Beschluss, der vorsieht die Preisanpassung je Hochschule im Land Brandenburg zu vereinheitlichen und damit den Forderungen der Studierenden weit entgegenzukommen. Vorerst soll für das Sommersemester 2022 und Wintersemester 2022/23 jeweils ein Preis von 200 Euro gelten.