Wie archäologische Funde belegen, lud die Bäkeniederung schon 300 v.Chr. Nomaden zum verweilen ein. Heute gehört das Gebiet zur ca. 20.500 Einwohner großen Gemeinde Kleinmachnow und das Wort Bäke vielen nur noch durch die Bäkewiesen bekannt. Durch die sehr gute Lage, nahe an Berlin und Potsdam und trotzdem noch grün, war der Ort schon zu DDR-Zeiten ein Anzugspunkt für viele Menschen. Damals zog es viele Schauspielerinnen und Schauspieler nach Kleinmachnow, welche in den nahegelegenen Potsdamer Filmstudios arbeiteten. Bis heute hat der Ort nichts von seiner Anziehungskraft verloren, wie auch eines der höchsten pro Kopf Einkommen in ganz Ostdeutschland zeigt. Die Gemeinde hat neben seiner Lage, nämlich noch viel mehr zu bieten. So ist die 1906 erbaute Schleuse nicht nur Aushängeschild der Gemeinde, sondern auch besonders interessant für den Tourismus und den gesamten Schiffsverkehr in Brandenburg. Der Rathausmarkt ist nicht nur Heimat des neuen Rathauses, sondern lädt durch seine kleinen Geschäfte und Restaurants zum Verweilen ein. Die Aufzählung könnte an dieser Stelle mit der Hakeburg, dem Checkpoint Bravo (Kontrollpunkte Drewitz-Dreilinden) oder der im 16 Jahrhundert erbauten Dorfkirche ohne Probleme fortgeführt werden. Doch über diese touristischen Werke hinaus, bietet die Gemeinde Kleinmachnow ihren Bewohnerinnen und Bewohnern eine ausgezeichnete Kulturarbeit von und für die Menschen. So treffen sich Einwohnerinnen und Einwohner sowie ihre Gäste gerne bei der italienischen Nacht auf dem Rathausmarkt, bei einem der zahlreichen Events im Bürgersaal oder in den neuen Kammerspielen. Im Sommer trifft sich die Region jedoch zumeist im Freibad Kiebitzberge. Das 1976 eröffnete Schwimmbad wurde in den letzten Jahren saniert und auf den höchsten technologischen Standard gebracht. Die Sanierung und Modernisierung ist ein Gemeinschaftsprojekt der Kommunen Kleinmachnow, Stahnsdorf und Teltow und ein Vorzeigeobjekt der interkommunalen Zusammenarbeit.